Die Geschichte von Tivola

Wir sind ein Multimedia-Verlag mit einem breit gefächerten Angebot von Edutainment-, Wissens- und Detektiv-Spielen für Kinder, Jugendliche und die ganze Familie. Der Firmenname setzt sich aus den Nachnamen der Firmengründer: Thierig, Voelker und Landbeck zusammen. Die drei Freunde kannten sich seit Kindertagen und fassten 1995 den Beschluss, gemeinsam ein Unternehmen zu gründen, um hochwertige, gewaltfreie Kindersoftware zu entwickeln. Die Idee der Gründer war es damals, in einem Markt, der sich gerade zu entwickeln begann und der bisher lediglich von amerikanischen "Transformationen“ lebte, Qualität und Standards durch eigene Produkte zu setzen. Mit gerade einmal einem fertigen CD-ROM-Produkt präsentierte man sich auf der Frankfurter Buchmesse 1995 zum ersten Mal der Öffentlichkeit.

Der erste Character aus dem Tivola-Verlag war Max aus Gleichumdieecke:

Max, das bedeutet: Klicken, lachen, staunen, Türen öffnen, sich in Räumlichkeiten orientieren und sonderbare Dinge wie kleine gelbe Socken oder Mondhühner sammeln. Alle Titel sind mindestens dreisprachig, wobei jederzeit die Sprache gewechselt werden kann. Kleine Texttafeln fördern die Lesefertigkeit.

Max aus Gleichumdieecke

1996 folgten Oscar der Ballonfahrer und Milli-Metha:

Mit Oscar-CD-ROMs kann man – per Klick! – in jede beliebige Jahreszeit fliegen. Dort trifft Oscar auf verschiedene Tiere eines Lebensraumes. Sie erzählen ihm von ihrem Familienleben, ihrem Zuhause, ihren Leibspeisen, Ängsten und Freuden.

Oscar der Ballonfahrer

Milli-Metha unternimmt hingegen interessante und spannende Forschungsreisen mit ihrem Pilotöff, einer winzig-kleinen Raumfahrtkapsel, einmal in den menschlichen Körper und ein anderes Mal in einen Baum.

Milli-Metha

1997 war ein wichtiges Jahr für uns: Die erste Markenlizenz (TKKG) und die erste Volllizenz (Der Kleine Prinz) konnten gewonnen werden. Es war schon erstaunlich, dass ein großes internationales Verlagshaus wie Gallimard einem kleinen, inhabergeführten Verlag das Vertrauen aussprach. Der Grund dafür waren die bis dato inhaltlich auf hohem Niveau umgesetzten Tivola-Eigenproduktionen. Und diese Lizenzen wurden seitdem immer weiter ausgebaut: Auch Snoopy, Wickie, Biene Maja, WAS IST WAS aus dem Tessloff Verlag, die Sendung mit der Maus vom WDR, die Wilden Fußballkerle, Heidi und Käpt’n Blaubär sind hinzugekommen und begeistern kleine Spieler ebenso wie große.

Im Jahr 2000 starteten wir eine eigene Buchreihe mit Sachbilderbüchern rund um Oscar den Ballonfahrer. Seit 2002 gibt es, in Kooperation mit dem Ernst Klett Grundschulverlag auch Lernsoftware bei uns. Vampir Freddy lernt und übt mit den Kindern Englisch und Mathematik. In Zukunft werden wir uns zu einem Medienhaus mit hochwertiger Familienunterhaltung weiter entwickeln. Im Herbst 2005 neu in das Sortiment aufgenommene Medien sind Film-DVDs und Schirmbücher. In Kürze gibt es von uns auch Hörbücher und Musikmedien.

Besondere Auszeichnungen

Unternehmer des Jahres

Von der Arbeitsgemeinschaft Selbstständiger Unternehmer (ASU), Sektion Berlin-Brandenburg, wurde der Tivola Verlag im November 2000 mit dem Titel „Unternehmer des Jahres“ ausgezeichnet. Dieser Preis wird einmal im Jahr für herausragende, unternehmerische Leistungen verliehen.

Digita

Der Deutsche Bildungssoftware-Preis „digita“ wird im Rahmen der Bildungsmesse „Didacta“ alljährlich für die inhaltlich und formal wertvollste Bildungssoftware im deutschsprachigen Raum verliehen. 2001 wurde „Die CD-ROM mit der Maus 1“ mit dem „digita“ ausgezeichnet.

Giga-Maus

Im Jahr 2004 erhielt Tivola die Giga-Maus, den Software-Preis der Zeitschrift „Eltern for family“ für den Titel „Heidi: Deine Welt sind die Berge“. 2003 wurde der Verlag für die Titel „Oscar der Ballonfahrer entdeckt das Meer“ und „Freddy – vampirisch gute Noten: Englisch 1.-4. Klasse“ ausgezeichnet. In 2002 wurde Tivola für den Titel „Die CD-ROM mit der Maus 3“ ausgezeichnet. Für die Titel „Der kleine Rabe Socke: Alles wieder dran“ und „Die CD-ROM mit der Maus 2“ sowie für die gesamte „Was ist Was“-Reihe erhielt Tivola 2001 die Giga-Maus. Für die Titel „Alphabet“ und „Alberts abenteuerliche Reise“ wurde Tivola im Jahr 2000 mit der „Giga-Maus“ ausgezeichnet. Für die Reihe mit „Oscar dem Ballonfahrer“ sowie für „Der Kleine Prinz“ erhielt Tivola die „Giga-Maus“ 1999.

Pädi

Der Pädi ist eine medienpädagogische Auszeichnung, mit der empfeh¬lenswerte Computer- und Internetangebote für Kinder und Jugendliche prämiert werden. Tivola wurde im Jahr 2002 für die Titel "Der kleine Rabe Socke: Alles Theater" und "Abenteuer Bauernhof" mit dem Pädi ausgezeichnet. Der Titel "Abenteuer Bauernhof" erhielt darüber hinaus 2002 den

„Clever der Woche“

der Zentrale für Unterrichtsmedien e.V.

Milia d’Or

Der renommierte Multimedia-Preis wird jährlich auf der internationalen Multimedia-Messe „Milia“ in Cannes verliehen. 1999 erhielt das „Mitter¬NachtsSpiel“ den begehrten Award.

Bologna New Media Prize

Mit dem Bologna New Media Prize werden außergewöhnliche und inno¬vative Multimedia-Produkte für Kinder und Jugendliche ausgezeich¬net. Er wird jährlich im Rahmen der internationalen Kinderbuchmesse in Bologna vergeben. Im Jahr 2000 erhielten zwei Tivola-Titel diesen be¬gehrten Preis: „Alphabet“ und „Onkel Alberts geheimnisvolles Notiz¬buch“. Das „Mit¬terNachtsSpiel“ bekam diesen Preis 1999. Ein Jahr zuvor wurde bereits „Oscar der Ballonfahrer entdeckt den Bauernhof“ ausge¬zeichnet.
Das „MitterNachtsSpiel“ erhielt außerdem im Januar 1999 den

„Luchs“

Eine Auszeichnung, mit der die Wochenzeitung „Die Zeit“ und Radio Bre¬men zweimonatlich besonders hochwertige Kinder- und Jugendmedien prämieren.

Europrix

Für die CD-ROM „Schneewittchen und die sieben Hänsel“ wurde Tivola der „EuroPrix MultiMediaArt ’98“ (Multimedia-Preis der Europäischen Union) verliehen. Diese SpielGeschichte wurde darüber hinaus bereits mit dem

„Interface Design Award 97“

für Entertainment prämiert und auf der „interactiva 96“ als bester Titel seiner Kategorie mit einem

Babelfisch

ausgezeichnet.

Prix Möbius International

Mit dem Prix Möbius, der jährlich in Paris vergeben wird, werden Titel aus¬gezeichnet, die die Entwicklung im Bereich Multimedia voran bringen. Im Jahr 2000 erhielt der Titel „Alphabet“ diesen Preis, im Vorjahr wurde „Onkel Alberts geheimnisvolles Notizbuch“ ausgezeichnet.

Bafta

Der Bafta ist der wichtigste englische Multimedia-Preis. Er wird von der British Academy of Film and Television Arts vergeben. 1999 wurde der Titel „Meister Zufall und die Herrscher der Elemente“ mit diesem Preis ausgezeichnet.

Emma Award

Die SpielGeschichte „Willy, der Zauberfisch“ wurde 1995 mit dem Emma Award - dem Multimedia-Preis der Frankfurter Buchmesse - ausgezeichnet.